Von Born nach Dierhagen

Karte Fischland-Darß-Zingst Wasserwandern Boot fahren
Karte Saaler Bodden

1. Mai 2016

heute haben wir uns von Born - wo wir uns sehr wohl gefühlt haben - auf den Weg gemacht nach Wustrow. Und von dort kurzfristig weiter nach Dierhagen wo uns ein wunderschöner Hafen erwartet hat.

Von Dierhagen über Zingst nach Stralsund

Bülten am Saaler Bodden
Bülten bei Born

6. Mai 2016 wir fahren Richtung Zingst. Zurück von Dierhagen über den Saaler Bodden, durch die Schilfinseln nach Born, da wir den Schlüssel aus Versehen mitgenommen hatten - dann weiter mit hohem Adrenalinspiegel (auf der Strecke hatten wir uns bei der Hinfahrt festgefahren - Die Seenotretter haben uns geholfen - hat uns 250 € gekostet...) über den Bodstedter Bodden bis zur Meiningenbrücke wo wir an einer Dalbe festgemacht haben um auf die Öffnung der Brücke zu warten. Gott sei dank ging alles gut.

Die Nacht verbrachten wir wieder im Hafen Kloss in Zingst, wo nun deutlich mehr los war, trotzdem ein recht ruhiger Hafen.

Hafen Stralsund
City Marina Stralsund

7. Mai 2016 Abfahrt in Zingst um  7:30 Uhr. Geplant ist, heute bis zum Hafen Neuhof am Strelasund zu fahren. Wir machen Pause in Barhöft um Claus zu treffen, den lieben Hauswart der Ferienwohnung und um zu tanken.

Hier in Barhöft ist man wirklich gut aufgehoben - Toni und Sven, die beiden Hafenmeister kümmern sich wirklich gut um ihre Gäste. So haben wir ausnahmsweise auch Sprit in der Mittagspause bekommen. Danke noch Mal!

 

Wir finden - entgegengesetzt zu vielen Meinungen von Buchautoren - dass das Boddengewässer vor der Meiningenbrücke viel schöner ist als dahinter. Die Vögel sind hier ganz nah und man kann sie gut selbst ohne Fernglas beobachten.

 

Wobei Prerow, Born und Dierhagen wirklich eine Reise wert sind und wir unsere Zeit dort nicht missen möchten. Besonders auch der Weststrand und der Urwald sind gigantisch. Unten noch ein paar Fotos davon.

 

Wir machen uns weiter auf den Weg. Leider ist uns durch eine Windböe das Vorsegel etwas gerissen - mal sehen wo wir es reparieren lassen können ohne ein Vermögen dafür ausgeben zu müssen.

 

So waren wir leider zu spät dran für die Brückendurchfahrt der Ziegelgrabenbrücke um 17:20 Uhr in Stralsund und sind in der völlig überteuerten und unpersönlichen City Marina Stralsund geblieben.

Nach Greifswald.....um5Uhr

Die Brücke nach Rügen
Rügen Brücke Stralsund

8. Mai 2016  Abfahrt in Stralsund um 5.00 Uhr um die Ziegelgrabenbrücke-Öffnung um 5:20 Uhr - pünktlich zum Sonnenaufgang - zu erreichen. Wunderschön - die erwachende Siluette der Rügenbrücke. Weiter auf dem breiten Strelasund, auf dem wir uns trotzdem strikt an die Betonnung halten. Wir sehen einige Boote am Rande des Strelasunds ankern.

 

Im Greifswalder Bodden angekommen frischt der Wind ein wenig auf - aber was nützt das, mit einem Riss im Segel? So motoren wir langsam vor uns hin bis zur Mündung des Rieck, wo wir das Sturmflut-Sperrwerk passieren und vor der Wiecker Holzbrücke festmachen um auf die Öffnung zu warten.

Der Fluss Wieck ist nicht betonnt, aber er bietet genug Platz um sich auszuweichen. Ca. 4,5 km stromaufwärts erreichen wir den Museumshafen in Greifswald, wo wir einen schönen Liegeplatz bekommen.

Hier sind wir 3 Nächte geblieben. Besonders zu empfehlen: die Asia-Gaststätte direkt am Hafen. Wirklich sehr gutes günstiges Essen ohne Glutamat. Mmh...

Greifswald Segelmacherei
Segelmacher Tuchwerkstatt

Hier haben wir auch eine Segelmacherei gefunden, die uns sehr empfohlen wurde.

Die Segelmacherei Tuchwerkstatt ist direkt am Museumshafen.

Hier wurde unser Segel wirklich schnell, sehr gut und günstig repariert. Dankeschön noch mal dafür!!! Außderdem arbeiten hier sehr freundliche Menschen.

Wenn ihr was habt und in der Gegend seid, hier die Kontaktdaten:

www.tuchwerkstatt.de

Bei Wind 7 nach Wolgast

Brücke nach Usedom
Brücke Wolgast

Am 11. Mai sind wir um 8 Uhr bei schönem Wetter in Greifswald los über den Greifswalder Bodden. Nach etwa zwei Seemeilen frischte der Wind auf Windstärke 5, in Böen 6 auf. Auf halber Strecke nahm er in Böen bis 8 zu, das war wirklich unsere ungemütlichste Fahrt bis jetzt. Das Hauptproblem: wir hatten die Ostsee, und somit die Wellen in Richtung Wolgast genau von der Seite. Das war das erste mal, dass wir beide die Schwimmwesten angelegt haben. Bis wir den Peenestrom erreichten und uns das dahinter liegende Land etwas schützte. So erreichten wir nach 5 Stunden Wolgast, wo unsere Reise durch die Wolgaster Brücke erst mal wieder unterbrochen wurde. Wolgast selbst haben wir auf unserer Hafenseite beschrieben. Es war eine sehr windige Nacht, da der Hafen kaum geschützt war. Beim Ablegen bei Windstärke 4 haben wir eine Leine verloren. Und dann kam der wunderschöne Sonnenaufgang vor der Wolgaster Brücke und die Weiterfahrt Richtung Ueckermünde durch das kleine Haff. Als wir das kleine Haff erreichten, verstärkte sich der Wind wieder bis Bft 5, so dass wir uns entschlossen haben nach Usedom abzubiegen, wo wir nach einiger Schaukelei am späten Vormittag ankamen. Der Ort Usedom liegt wirklich im Dornröschen-Schlaf. Wir haben den Hafen ja beschrieben. Hier sind wir eine Nacht geblieben, bevor wir am nächsten Morgen dann um halb fünf Richtung Ueckermünde aufgebrochen sind.

 

Mönkebude.....

Hafen Mönkebude am Stettiner Haff
Strand am Hafen Mönkebude

12. Mai 2016 Da der Wind wieder so stark zunahm, haben wir den näheren Hafen Mönkebude gewählt um hier eine Nacht zu bleiben. Hier gibt es einen wunderschönen Sandstrand mit Strandkorbvermietung. WLan ist zwar verfügbar, kostet aber 7,50 € für 24 Stunden... Weiteres in unserer Hafenbeschreibung und dem Film über Mönkebude.

Auf nach Ueckermünde

Ueckermünde mit dem Boot
Sonnenaufgang bei Ueckermünde

13. Mai 2016 Morgenstund hat Gold im Mund, und so sind wir wieder mit Sonnenaufgang los gefahren -  nun endlich wirklich nach Ueckermünde. Man ahnt es schon: es wurde wieder ziemlich schaukelig. Hier haben wir uns deshalb entschlossen, über Pfingsten Pause zu machen, in der Hoffnung, dass danach das Wetter besser ist um weiter Richtung Stettin aufzubrechen. Das Pfingstwetter war wie erwartet - Regen und Wind bis 6 Bft, was uns aber in dem geschützten Hafen von Ueckermünde nichts ausgemacht hat.

Dienstag, den 17. Mai 2016 -

wollen heute mit dem Fahrrad durch Ueckermünde um auch noch Benzin und eine Gastlandflagge von Polen zu besorgen, bevor es hoffentlich morgen weiter geht.

Also bis zum nächsten Mal Internet - Stephan und Dunja

Uecker mit dem Boot
Auf dem Weg nach Ueckermünde

Auf der Uecker.....

Hafen in Ueckermünde
Unser Liegeplatz in Ueckermünde .....fünf Minuten in die Innenstadt

Von Ueckermünde nach Stettin

Segeln auf der Uecker
Uecker

18. Mai 2016

Wir sind weiter gefahren von Ueckermünde bis nach Stettin. Insgesamt ein ca. 6 Stunden Törn unter Motor - denn der Wind hat gefehlt. Aber auf der Oder sollte man sowieso nicht segeln, so kam uns die Windstille für diese Fahrt entgegen.

 

links: die Uecker

Der Kanal Kaiserfahrt mit großem Schiff
Kaiserfahrt

Hier sieht man ein großes Schiff aus der Kaiserfahrt von der Ostsee her zur Oder fahren - wir sind auf dem Fahrwasser vom Stettiner Haff und freuen uns, dass wir diesem Schiff wohl nicht direkt begegnen werden. Es fährt ja viel schneller als wir. Aber echt beeindruckend wenn so ein Riese plötzlich wie aus dem Land heraus auftaucht.

Die Stadt Stettin
Stettin

Stettin ist eine Riesen-Stadt und leider spricht hier so gut wie Niemand Englisch oder Deutsch. Die Touri-Ausschilderung ist zwar in Deutsch, aber wenn man dem Schild Touristeninfo folgt kommt man am Bahnhof vorbei in eine Gegend, in der ich mich nicht wohl gefühlt habe... und lieber umgedreht bin. Im Bahnhof hat man auch Pech mit der Sprache. Keiner konnte mir erklären wo die Innenstadt ist (eine Geschäftsstraße wie in Deutschen Großstädten gibt es hier nicht... das wusste ich jedoch vorher nicht). Nach einer Stunde herum laufen - dabei habe ich auch schöne Kirchen entdeckt - also auch was Positives -  Endlich: ein Hotel. IBIS. Jipieh- auf meine Frage ob der Rezeptionist englisch spricht meinte er so viel wie na klar.... So klar war mir das in Stettin nicht. Steine fallen vom Herz. Endlich. 

Hatte mich noch nie in einer Stadt so unwohl gefühlt. Und ich war schon ziemlich viel unterwegs auf dieser Erde...

Mit Stadtplan bewaffnet habe ich gefunden was ich gesucht habe - um dann schnell wieder zurück zum Hafen zu fahren. Was für ein Stress. Achso - in Euro kann man hier auch nirgends bezahlen. Selbst die Straßenbahn musste ich am Automaten mit Kreditkarte bezahlen.

Ob nun die mir begegnete Unfreundlichkeit am Tag lag, oder an der Tatsache dass ich Deutsche bin, ich weiß es nicht. Sicher ist für mich - in die Stadt fahre ich nicht mehr - höchstens noch mal vorbei.

Als ich mal in Prag war hatte ich übrigens einen ganz anderen Eindruck vom Land.

Gruß

           Dunja

Von Stettin nach Gratz

19. Mai 2016

Nach dem Mast-Legen um durch die Brücken von Stettin zu kommen, liefen wir um 12 Uhr aus dem Hafen aus um südwärts auf der Oder durch Stettin auf die Westoder zu fahren. Die Westoder hat so gut wie keine Strömung. Vorbei an der wunderschönen Schilflandschaft der Westoder fuhren wir langsam dahin um die Umgebung zu genießen. Ruhe pur - bis auf unseren Motor, der langsam vor sich hin tuckert.

Nach ca. 4 Stunden haben wir uns entschieden in Gratz festzumachen. Ein kleiner Ort mit einem kleinen Imbiss direkt am Hafen und gepflegten Sanitäranlagen.

Die vorhandene Waschmaschine haben wir am 20.5. genutzt um Groß-Waschtag zu machen. Der Wind trocknete die Wäsche im Nu.

Es ist wirklich schön hir .......und doch fühle ich mich nicht so richtig gut.Hab mich halt so lange auf die Ostsee gefreut und fahre schon wider von ihr weg.

Dunja freut sich halt auf die Müritz und so muß ich  wohl auch das positive daran sehen

Na gut.....danach kommt ja dann Lübeck und Travemünde...

Also freue ich mich jetzt!jetzt!......geht nicht...dann eben Morgen...freu ich mich halt Heute für

Dunja

Gruß

Stephan

 

Sonnenaufgang über dem Meer
Sonnenaufgang auf dem Wasser

Von Gartz nach Zehdenick über den Finowkanal

21. Mai 2016  GARTZ - ODERBERG

Unsere Reise ging weiter von Gartz auf der Westoder, dann die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße bis nach Oderberg wo wir die Nacht verbracht haben. Nachts war das lauteste Froschkonzert, das wir je gehört hatten - ob das am Vollmond lag? Wir wissen es nicht. Klasse. Und morgens ging es gleich weiter mit dem Wecken durch Vögelgezwitscher. Welch ein Naturerlebnis - Aber was wir da noch nicht wussten: es wird noch besser! Der Finowkanal, auf den wir am nächsten Tag gefahren sind ist bewusst so natürlich wie möglich belassen.

Mit dem Segelboot auf dem Finowkanal
Finowkanal

22.  Mai 2016  ODERBERG - EBERSWALDE

auf dem FINOWKANAL

Wir haben uns entschlossen anstatt auf der Oder-Havel-Wasserstraße (Autobahn für Berufsschiffe, besonders stark stinkende polnische Frachter) weiter zu fahren, lieber über den sehr natürlichen alten Schiffahrtsweg mit 13 Schleusen zu fahren - den Finowkanal.

 

Das war zudem eine gute Übung für mich (Dunja), um das Schleusen zu üben.

 

Außerdem sehr praktisch: mit Höhenangst brauchten wir nicht den 36 Meter Hub des Hebewerkes in Niederfinow ("Aufzug für Schiffe") mitmachen. Gott sei dank.

 

Da der Finowkanal nur noch für touristische Zwecke genutzt wird, sind auch die Schleusen-Öffnungszeiten danach ausgelegt: Von 9 Uhr bis 16:45 Uhr letzte Schleusung. 

Gleich an der ersten Schleuse - in Liepe (Km 88,91) hat uns der nette Schleusenwärter darauf hingewiesen, dass wir mindestens 2 Tage brauchen bis wir alle Schleusen hinter uns haben. OK. Machen wir. Es soll ja landschaftlich wunderschön sein. Und wir werden nicht benebelt von den Auspuffgasen der Frachter. Jipieh.

 

Um gut Bescheid zu wissen, hat uns der Schleusenwärter zudem mit Prospektmaterial ausgestattet. Dankeschön.

 

Auf dem Finowkanal sind wir über einen Baumstamm gefahren, der von Bibern gefällt - 20 cm unter der Wasseroberfläche lag.

Der Hafenmeister der Marina Eisvogel hat uns schon vor unserer Ankunft einen Motorenservice empfohlen, der zur Marina kam um unseren Motor schnell zu reparieren - 175 €.  So konnten wir gleich noch weiter fahren. Vielen Dank!

 

Hier die Empfehlung:

Correct Motors

Guido Schley

Telefon 03336346666

Handy 01723962589

www.correct-motors.de

Hafen an der Havel
Hafen Zehdenick an der Havel

24. Mai  Zehdenick

Um uns von diesen endlosen Schleusen zu erholen mit dem immer wieder nicht funktionierenden Motor haben wir uns entschlosen, in Zehdenick im Stadthafen zwei Nächte zu bleiben. Der Stadthafen von Zehdenick hatte natürlich kein Internet, haben es dann aber geschafft, einen privaten Zugang zu bekommen. Vom Gefühl her würden wir sagen: NIE WIEDER SCHLEUSEN.

Havel Wasserwandern
Hausboot an der Havel

Am 26. Mai setzten wir unsere Fahrt in aller Frühe (zwischen 4 und 5 Uhr ist wirklich unsere Zeit) Richtung Müritz fort. (nur noch 4 Schleusen vor uns bis zur Müritz)

Wohnwagen auf dem Boot
Wasserwandern auf der Havel

Die zweite Schleuse hatte für uns eine zwei Stunden Wartezeit und als es dann endlich weiter ging, riss unser Anmach-Seil vom Motor (also mal wieder ein Motorproblem). Motorservice kam nachmittags um ein neues Seil einzubauen. 10 Minuten Arbeit - 100 € weg. Wir haben es dann doch noch geschafft bis zur nächsten Schleuse zu kommen, vor der wir übernachtet haben um am nächsten Morgen einen neuen Versuch zu starten, die Müritz zu erreichen. Auf dieser Strecke wurden die Charterboote und Hausboote (ohne Führerschein) immer mehr. In extra ausgezeichneten Gefahrenstellen wurde geankert, eine auf einem Charterboot wild winkende Frau mit roter Flagge wollte uns als wir sie erreichten nur mitteilen, dass sie hier ankern (rot schwenkende Flagge = Seenotrettungssignal). Ansonsten NATUR  NATUR  NATUR

Stephan ist fest davon überzeugt, dass sich unser Segelboot Jonathan nichts lieber wünscht als wieder an die Ostsee zu gelangen.

Eine Nacht haben wir dann noch mal im Mirower Kanal verbracht - umgeben von Wald und Tieren.

Plötzlich stand ein Fuchs direkt vor dem Boot und schaute mir in die Augen. Ich glaube ich habe mich mehr erschreckt als der Fuchs.

Ringelnattern schwammen um das Boot und ein Seeadler saß auf einem Baum bevor er über uns hinweg flog. Es war wirklich himmlisch schön.

auf der Müritz mit dem Boot
Müritz mit dem Boot

Nächsten Morgen 5 Uhr - die letzte Schleuse hinter uns - haben wir die Müritz erreicht.

Wind, frische Luft, kleinere Wellen, und das Gefühl wieder auf einem Segelboot zu sein - auch wenn wir den Mast noch nicht wieder gesetzt haben - steuern wir Röbel an. Schöne kleine Innenstadt mit zwei sehr schönen Kirchen, die leider am Eingang eher an einen kleinen Basar erinnern mit selbst gestrickten Socken, Schals und Büchern, die zum Erhalt der Kirche verkauft werden (Matthäus 21, 13)

Stephans Verletzung am Knie - die er sich in der letzten Schleuse  bzw. dem letzten Motorschaden zugezogen hat, ist immer schlimmer geworden. Das Knie ist super dick, schmerzhaft, so dass laufen kaum möglich ist. Also sind wir morgens bei einem wunderschönen Sonnenaufgang zu unserer üblichen Zeit zwischen 4 und 5 weiter gefahren nach Waren an der Müritz um dort einen Artz bzw. Krankenhaus aufzusuchen.

Nette Leute kennengelernt in der Ambulanz (Mit-Patientin). Konnten ihr die Angst auf Thrombose nehmen und das Problem durch Einrenken mehrerer Gelenke lösen.

Dafür haben sie uns zum Hafen gefahren, uns nächsten Tag mit einem tollen Eis beglückt und mit uns einen netten Nachmittag verbracht, bevor sie wieder zurück nach Hamburg gefahren sind.

Beim Arzt gleich dran gekommen (Chirurg), teilweiser Abriss der Patella-Sehne. Zur weiteren Diagnostik ein MRT verordnet. Die Wartezeit dafür: etwas länger als einen Monat. Also gut- so machen wir in Waren erst mal eine Woche Aufenthalt und Dunja versorgt Stephans Knie.

Lymphdrainage, Spritzen, Kühlverbände und die Hoffnung in einer Woche wieder weiter fahren zu können nach Plau am See. Dort gibt es ein Krankenhaus mit MRT. Aber vielleicht brauchen wir diese bis dahin ja nicht mehr.

Hier ein paar Eindrücke von Röbel:

Hafen an der Müritz
Marina Waren an der Müritz

So, heute ist Montag, der 30. Mai 2016 und heute Abend besucht uns Gabriele, die mit dem Zug aus Berlin kommt. Wir freuen uns beide darauf. Bis dann

Dunja und Stephan

Hafen an der Müritz
Hafen an der Müritz

Morgen sind die ersten zwei Monate auf dem Boot rum. Haben unheimlich viel gesehen und viel erlebt. Aber jetzt freuen wir uns wieder auf die Ostsee..... das heißt Stephan kann die Ostsee kaum noch erwarten.