Januar 2017

Axel - der erste Sturm 2017 an der Ostsee

4. Januar 2017

Axel - der erste Sturm an der Ostsee 2017

 

Wir haben uns kurzfristig entschlossen, nach Zingst an den Strand zu fahren um den Sturm zu erleben und zu Filmen. Den dabei entstandenen Film haben wir bei YouTube hoch geladen.

 

Hier könnt ihr ihn sehen:

Axel Sturmtief an der Ostsee

 

Übrigens möchte ich die Gelegenheit nutzen, und mich noch mal an die wenden, die diesen oder andere Filme als Negativ bewertet haben. Es wäre total nett, wenn ihr uns dann auch in einem Kommentar mitteilen würdet, was euch nicht gefällt, wodurch wir halt neue Filme leichter verbessern können. Vielen Dank

5. Januar - der Tag nach dem Sturm

 

Der Wasserspiegel ist in der Nacht auf über 1,60 m über Normal gestiegen.

Morgens schien die Sonne bei strahlend blauem Himmel. Der Wald in Barhöft und die Wiesen sind überschwemmt und am Hafen steht das Wasser bis zur Hafenkannte.

9. Januar - Es ist Winter an der Ostseeküste

 

Uns ist danach, mal wieder was neues zu entdecken und wir sind in´s Meeresmuseum und den Tierpark Stralsund gefahren.

 

Das hat echt Spaß gemacht. Die Meeresschildkröten im Aquarium des Meeresmuseums sind beeindruckend. Wir haben uns auf eine der gepolsterten Bänke gesetzt und über eine halbe Stunde die Tiere des Aquariums beobachtet.

 

Auch der Tierpark Stralsund, mit Möglichkeit Pferde, Esel, Ziegen und Schafe zu füttern hat uns sehr gefallen. Die Löwen kann man hautnah - nur getrennt durch eine große Scheibe beobachten. Und weiße Wölfe hatten wir beide vorher nicht gesehen.

 

Hier könnt ihr unseren Film darüber sehen:

Ein Tag im Meeresmuseum und Tierpark Stralsund

 

 

 

Februar 2017

15.Februar.....der Winter scheint gar nicht zu Ende zu gehen...Ende Februar ziehen wir nach Stralsund.

28. Februar.....geschafft......wir sind umgezogen. Na war ja auch nicht so viel. Möbel konnten wir vom Vormieter kaufen.

Wir sind froh, dass wir zu dritt in die Wohnung einziehen...drei leute,drei zimmer und ab jetzt sind wir Stralsunder...... so sind wir dann wieder zu dritt und die Wohnkosten sind dadurch erschwinglich. So dass ich hoffe, den nächsten Sommer wieder auf dem Boot verbringen zu können.

Eure Dunja

März 2017

Einzug in die Wohnung

Nun ist es soweit - wir ziehen in die Wohnung in der Stralsunder Altstadt. Stralsund gefällt uns sehr - und doch ist es für mich ein sehr komisches Gefühl, mich wieder damit zu beschäftigen in eine Wohnung zu ziehen. Unweigerlich folgen die Gedanken nach: dies bräuchte ich noch... und das bräuchte ich noch".... Das fängt beim Besteck an und hört bei der Gardine leider nicht auf...

Vor einem Jahr habe ich grade die Wohnung aufgelöst, vieles los gelassen und los lassen müssen um meinen Traum des Aussteigens und Lebens auf dem Boot zu verwirklichen. Vieles ist dabei von dem ich jetzt denke: "warum habe ich das nur weg gegeben?"   und dann mache ich mir wieder bewusst, dass alles vergänglich ist - und alles nur ein Haschen nach Wind.

Ist es nicht die Zeit, die ich geschenkt bekommen habe, das was wirklich zählt? Die Zeit, der ich zur Zeit so nachhaste? Die Zeit, die ich mit Gedanken daran verbringen kann, welche Gegenstände ich noch für die Wohnung noch brauchen könnte - für die ich dann aber auch zuerst wieder Zeit in Arbeit und Geld verdienen stecken müsste um sie zu kaufen - wozu brauche ich diese Gegenstände überhaupt? Oder nutze ich die Freizeit, die ich geschenkt bekommen habe lieber dazu, das Leben zu genießen? Ich habe doch alles was ich brauche zum Leben. Und die Atemluft gibt Gott mir umsonst. Aus Liebe.

Aussteigen - auch mit Wohnung - das ist meine Übung für den Monat März 2017

Bis bald

Eure Dunja

 

Hier noch ein paar Fotos vom März:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephan´s Zimmer

8. März

Die Sonne kam raus (-:  und wir haben endlich unsere Elektro-Räder und uns an die frische Luft gebracht. (bei  5 Grad...war also ein kurzer Ausflug - aber er hat Hoffnung gemacht auf den kommenden Frühling.   

Ein wunderschöner Tag.

Hafen von Stralsund

11. März

Jipieh. Blauer Himmel, Temperatur über 5 Grad und ich hab frei. Deshalb: ab zum Boot.

Wir haben es schon wieder schön eingerichtet und sind bereit, dass es Frühling werden kann und das Boot ins Wasser kommt. Wir freuen uns schon riesig auf die Einwasserung.

 

Wir haben den Kühlschrank auf das doppelte vergrößert in der Hoffnung dass es ein super schöner Sommer wird in dem festen Glauben auf ein sechswöchiges Sommerhoch mit Temperaturen über  Grad.

Die Entscheidung: vom Segelboot zum Motorboot

19. März 2017

 

Wir haben die Entscheidung getroffen, vom Segelboot auf ein Motorboot umzusteigen.

 

Die Frage war: entweder diesen Sommer gar nicht aufs Wasser und Knie operieren lassen, oder umsteigen auf ein Motorboot.... so haben wir uns dann doch kurzfristig als wir dieses Boot gesehen hatten, dafür entschieden, "Jonathan" in gute Hände abzugeben und ein Motorboot zu kaufen.

 

Hier seht ihr unser neues Boot - wunderschön. Ein altes Holzboot mit GFK Überzug und Einbaudiesel.

Nur wenn man etwas los lässt, kann etwas neues kommen... Danke Jonathan für die schöne Zeit mit Dir!

25. März 2017

 

Abschied nehmen...

 

die letzten Vorbereitungen sind getroffen, damit Jonathan morgen einfach abgeholt werden kann.

 

Unser Hafenmeister Sven hat heute Jonathan vom Hof geholt mit dem Tracker, damit die neuen Besitzer ihn morgen einfach anhängen und losfahren können.

 

Mal wieder habe ich ein weinendes und ein lachendes Auge - naja ehrlich gesagt waren es in diesem Moment eher zwei weinende Augen... es war einfach eine schöne Zeit.

 

Doch unser neues Boot wartet schon auf uns und wir freuen uns sehr über die Stehhöhe und den Platz den man auf einem Motorboot hat.

Und noch ein paar Bilder von unserem neuen Boot, das wir für unseren Sommer vorbereiten

Dänholm - unter der Brücke zwischen Rügen und Stralsund

PAUSE

 

 In einer Halle auf dem Dänholm konnten wir in Ruhe unser neues Motorboot aufhübschen und für die Sommersaison bereit zu machen.

 

Bald kommt es ins Wasser. Jipieh

 

Unten seht ihr ein paar Fotos.

EIN AUSFLUG NACH GRAAL MÜRITZ

 - wir besuchen Ursula

 

Der Tag begann regnerisch und trüb- ausgerechnet heute. Seit einer Woche freuen wir uns auf diesen Tag am Meer um Ursula zu treffen. Doch ein Wunder geschah - pünktlich um halb zwei klärte der Himmel auf und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein einen Spaziergang am Strand machen.

 

Wie schön!

April 2017

18. April 2017: Das Boot kommt ins Wasser - jipiehhh

Es ist soweit, nach viel Wind in den letzten Wochen hat es heute geklappt und der Wind hat zum Kran-Termin nachgelassen - zwischen Schneefall und Sonnenschein konnte unser Boot gekrant werden. Hier ein paar Eindrücke:

Erste Bootstour 2017

Endlich ist es soweit - unsere erste Bootstour stand bevor und wir waren beide ziemlich aufgeregt. Motorboot statt Segelboot. Wie wird es sich fahren? 

 

Vom Hafen  WSV Dänholm, wo unser neues Boot ins Wasser kam, fahren wir zum Angler- und Wassersportverein Schwedenschanze, nördlich von Stralsund wo wir einen Gastliegeplatz für ein bis zwei Wochen nutzen können. Alles hat gut geklappt.

 

Endlich wieder auf dem Wasser. Das war schöööööööön.

Mai 2017

3. Mai 2017

So ein Mist! Haben das Motorboot jetzt schon 4 Wochen und kommen einfach nicht weg. Jeden Tag Windstärke 6-7. Wir hoffen, dass es sich irgendwann mal ändert.

Endlich ist es soweit! Jipieh -                                          Wir fahren los

Der erste Tag ohne Sturm seit 2 Wochen. Wir nutzten den Moment und beschlossen los zu fahren. Erst mal in die Darßer Boddengewässer. Es war eine super schöne Fahrt, in unserem Video könnt ihr uns begleiten. Unten ein paar Fotos schon mal vorab für euch. Jipieh... endlich auf dem Boot.

Sonnenaufgang vom Boot

Wie herrlich sind die Sonnenaufgänge hier am Prerowstrom. Und jeder ist anders - einen Tag Möwen, einen Tag Schwalben und einen Tag fast Stille pur. Oh wie herrlich.

Darßer Ort und Weststrand

Juni 2017

Der erste und letzte Sommertag 2017

Nachdem wir jetzt 10 Tage im schönen Prerow waren, bei durchwachsenen Wetter und für Mai viel zu kalt, sollten ja die nächsten 3 Tage richtig Sommer sein, so dass wir uns heute morgen entschlossen haben, von Prerow nach Hiddensee aufzubrechen. Das sind bis zum Hafen Kloster 72 km, also etwa 7 Stunden für uns.
WENN NICHTS PASSIERT!
Kurz vor Zingst ist uns die Steuerung gerissen, so dass wir etwa 2 Stunden manövrier-unfähig vor Anker lagen bis wir den Schaden repariert hatten. Also ging es weiter Richtung Hiddensee. Zwischen Stralsund und Hiddensee kam uns das Wasser aus dem Fußboden entgegen. Die Bilsch war fast am Überlaufen. Wir haben es mit knapper Not bis Stralsund geschafft und mussten abwechselnd die Bilsch leer schöpfen während wir auf einen Autokran gewartet haben, der uns das Boot aus dem Wasser gehoben hat. In der Motorwelle zur Schraube war die Dichtung weg geplatzt. Der Schaden lässt sich im Wasser nicht reparieren. Jeder der die Kosten kennt, wenn sein Auto abgeschleppt wird, der kann sich ungefähr vorstellen wie teuer das wird das Boot mit Autokran aus dem Wasser zu heben.
Kurz und Gut - diese Aktion einschließlich Reparatur der Welle übersteigt leider unsere Reisekasse. Weshalb wir uns schweren Herzens entschlossen haben, unser Leben auf dem Boot für beendet zu erklären. Deshalb der Titel: "Der erste und letzte Sommertag"

Für Stephan ist es als wäre ein guter Freund gestorben und er ist zur Zeit nicht in der Lage, seine Gefühle einzuordnen. Einfach nur traurig.
Nach der Reparatur kommt das Boot für etwaige Probefahrten wieder ins Wasser und wir denken schon, dass wir es so schön wie wir es zurecht gemacht haben und da schon eigentlich unser Budget überschritten haben. Das wir es vielleicht ganz gut verkaufen an jemanden, der auch so viel Spaß auf dem Wasser hat wie wir. Also: anschließend noch ein paar Bilder.
Wir wünschen allen Bootsfreunden eine schöne Saison und hoffen, dass ihr jeden Tag genießt, weil es könnte der letzte sein.
DAS WARS - UNSER TRAUM VOM LEBEN AUF DEM BOOT
Alles Liebe,
Dunja und Stephan

UND ES GEHT DOCH WEITER - GOTT SEI DANK

Es ist ein wahres Wunder: durch viel Zuspruch und Spenden können wir unser Leben auf dem Boot doch fortsetzen. Wir sind soooooooooooooooooooooooooo dankbar!

Vielen Dank an alle und für eure Anteilnahme.

Stephan und Dunja

 

Auf Grund der Situation habe ich beschlossen, im Sommer Teilzeit zu arbeiten. Dazu habe ich mich auf dem Ausflugsschiff beworben - und ein neues Wunder: es hat geklappt. Kurz vor Saisonbeginn habe ich eine Anstellung bekommen. Am 1. Juni geht's los. 5 Tage am Stück arbeiten, 10 Tage frei und so weiter. So können wir weiterhin auf dem Boot leben und den Sommer zumindest meistens gemeinsam genießen. Hoffe der Job macht Spaß.  

Die Route ist auf jeden Fall toll: von Zingst auf dem Darß (einer meiner Lieblingsorte an der Ostsee) nach Hiddensee (mein absoluter Favorit hier an der Ostsee grins)

Ich freu mich, und bin gleichzeitig ein wenig aufgeregt. 

Bis bald, Eure Dunja

Auf zur Insel Hiddensee

Ankerplatz bei Hiddensee

Juni 2017

Arbeiten auf dem Schiff

Es ist soweit - meine ersten Tage Arbeiten auf dem Schiff habe ich hinter mir und Gott sei dank macht es mir sogar Spaß. Im Film unter Videos zeig ich euch wo ich jetzt arbeite. 

Fahrplan "Schaprode"

Um zum aktuellen Fahrplan der Schaprode zu gelangen, klicke HIER: http://www.reederei-zingst.de

Vielleicht kommt ihr ja mal mit?

Dunja

 

Endlich Sommer

Wir freuen uns - das erste Mal Ankern in diesem Jahr. Es ist Sommer geworden. Das gute Wetter haben wir genutzt um nach Zingst zu fahren und Prerow zu fahren. 

Und kurzfristig haben wir Besuch von Silke bekommen, die uns ein paar Tage besucht haben. 

Das war schön. Wir haben ihr Zingst und Prerow gezeigt. 

HIDDENSEE - Ort der Stille

Juli 2017

Ankerplatz vor Hiddensee

Wir sind von Zingst, wo die "Schaprode" abends immer anlegt, auf der ich ja nun 8 Tage im Monat arbeite, zu einem wunderschönen Ankerplatz vor Hiddensee gegenüber von Schaprode gefahren. "Kimphores Bucht" - Hier kann man es wirklich bei Westwind super geschützt aushalten. Wir genießen die unglaublich schöne Natur und die Ruhe an diesem Ankerplatz. Man hat nachts das Gefühl absolut allein auf der Welt zu sein. Wie schön. 

August 2017

Die Insel Rügen

Von unserem mittlerweile zweiten Zuhause in Zingst (Wasserwanderrastplatz) fahren wir am 6. August nach Schaprode. Näheres darüber könnt ihr ja in unserem Film über Schaprode sehen. Von hier aus haben wir uns einen lang gehegten Wunsch erfüllt: die Festspiele von Störtebeker in Ralswieck anzuschauen. Tja was soll ich dazu noch schreiben? Schaut euch doch den Film an! Und solltet ihr in der Gegend sein - es lohnt sich wirklich. 

September 2017

Fischland-Darß-Zingst

Wir haben uns - wie ihr ja auch in den Filmen sehen könnt - in den Darß verliebt und pendeln je nach Wetter zwischen den Häfen im Saaler Bodden, Prerow und Zingst hin und her. Das Leben auf dem Boot ist einfach ein Traum. Dadurch dass wir, wenn ich arbeite mit dem Boot in Zingst liegen, kann ich auch jeden Abend bei uns auf dem Boot schlafen. Ich freu mich schon auf die kommenden Kranichtouren mit der Schaprode. Es ist unglaublich beeindruckend vom Schiff aus zu sehen,  wie 40000 Kraniche im Sonnenuntergang ihre Nacht-Rastplätze in den Boddengewässern aufsuchen. Und doch werden wir langsam an den Herbst erinnert und das kommende Ende unserer Bootssaison. 

Oktober - das Ende der Saison

Es ist Mitte Oktober und das Raus-Kranen in Stralsund steht uns bevor. Weil wir nicht wissen wie das Wetter in der nächsten Zeit ist, schippern wir langsam auf unseren Liegeplatz in Stralsund, wo wir die letzten Tage auf unserem Boot verbringen bevor wir anfangen langsam alles auszuräumen. TRAURIG. 

25. Oktober_ heute wird unser Boot aus dem Wasser geholt. Und unsere traurige Wintersaison steht uns bevor. 

November 2017

Ein paar Bider von unserer neuen Persenning: 

Dezember 2017

Ein paar Fotos vom Bau unserer Achterkajüte. 

Bilanz 2017

Auch dieses Jahr haben wir festgestellt, wie schön es für uns ist, auf dem Boot zu leben. Beeindruckend wie wenig Platz man wirklich braucht. Es ist unglaublich welche Ruhe und Frieden davon ausgeht, so dicht über dem Wasser zu wohnen und direkt mit der Natur verbunden zu sein. 

Für die Wintersaison haben wir uns einiges vorgenommen. Wir wollen eine neue Persenning für´s Boot nähen inklusive Fliegengitter, einen bequemeren Steuerstand, eine neue Achterkajüte für Gabriele wenn sie mit fährt (oder anderen Besuch), neue Gardienen, und andere Verschönerungsarbeiten stehen auf dem Programm. Außerdem natürlich die Außenarbeiten: neues Antifouling, Wartung des Motors und so weiter. 

 

Wenn ihr also diesen Winter über nicht viel von uns hört, beginnen wir unsere Tour so Gott will im April 2018. 

Wir haben uns vorgenommen dann die Oder bis Bresslau hoch zu fahren und dann den Sommer wieder in diesen wunderschönen Bootsrevier Rügen, Usedom und Darss zu verbringen. 

 

So viel haben wir hier noch nicht gesehen, so dass es bestimmt wieder spannend wird. Also bis dann!

 

Eure Dunja & Stephan

PS: Wir hoffen ihr begleitet uns dann wieder in unseren Filmen.