Frühling 2018: von Brandenburg über Berlin und Stettin nach Stralsund

Jipieh!!!! Die Reise beginnt bald. Von Brandenburg-Plaue, wo wir unser neues Boot gekauft haben, wollen wir über Berlin nach Eisenhüttenstadt an der Oder und nach Stralsund.

Nach einigen Umbau- und Verschönerungsarbeiten (zum Beispiel rutschfester Decksbelag, Solaranlage, Lackier- und andere Malerarbeiten) kann es dann los gehen. Wir freuen uns riesig auf die neue Saison und werden neben neuen Infos auf der Homepage auch neue Filme bei YouTube für euch hochladen. Schön, wenn ihr uns begleitet!!!!

Unser erster Reiseabschnitt führte uns von Brandenburg-Plaue über den Plauer See nach Brandenburg.

Der Anlegesteg am REWE Einkaufszentrum direkt an der Stadthavel ist sehr zu empfehlen um evt. ganz geschickt noch mal einkaufen zu gehen.

Nachdem wir in der Stadt Brandenburg die Erfahrung gemacht haben, dass bereits nur Anlegen 1,50 Euro kostet, und wenn man nicht übernachtet jede weitere Stunde 1,50 Euro... haben wir schnell wieder abgelegt und sind mit dem neuen Tagesziel Potsdam weiter gefahren. Es befindet sich nur eine Schleuse zwischen Brandenburg und Potsdam und so ist es gut zu erreichen.

Potsdam

Potsdamer Hafen Hafenmeister
Hafenmeister Potsdam

In Potsdam hat man, wie auf der ganzen Strecke viel Auswahl an Liegeplätzen. Wir haben uns für den Hafen SV Lok entschieden, bei der Glieniker Brücke, am Tiefer See.

Hier hat uns der freundliche Hafenmeister auch gleich beim Anlegen geholfen. Auf der ersten Fahrt hat sich herausgestellt, was wir noch alles zu ändern hatten.

Paar Regale anbauen, die Bilgepumpe ersetzen (...leider hat die alte doch nicht funktioniert), Batterie ersetzen und noch einige Kleinigkeiten. So dass wir ein paar Tage in diesem sehr idyllisch gelegenen Hafen geblieben sind. (Blick auf Flatowturm und Park Babelsberg).

Und natürlich durfte der Besuch des Schlosses Sans Soucis nicht fehlen. Mehr darüber in unserem Film. Ab Mai hier auf der Homepage und bei YouTube.

Berlin

Es war wirklich wunderschön, durch die Innenstadt von Berlin mit dem Boot zu fahren. Den Film darüber haben wir heute bei YouTube hochgeladen. 

Ich wusste nicht, dass Berlin eine so grüne Stadt ist, obwohl ich schon mehrmals hier war. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Eindruck. Und das Wetter dazu mit blauem Himmel - einfach traumhaft.  Dunja

Köpenick

Stadt Köpenick an der Spree

Eigentlich wollten wir hier eine Nacht verbringen, doch durch den Trubel des Festes mit Bootsrallye haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Sieht malerisch aus, diese Stadt vom Wasser aus. 

Vielleicht ein anderes Mal!

Fürstenwalde

Fürstenwalde

am Spree-Oder-Kanal macht seinem Namen alle Ehre. Nicht nur die Gegend besteht aus alten, mit Efeu bewachsenen Bäumen, sondern auch in der Stadt finden sich Parks und viel Grün. Das Spreeufer ist wunderschön (...schon wieder "schön", ich weiß) natürlich angelegt. Der Hafen an dem wir angelegt haben gehört zu dem Hotel "Haus am Spreebogen" etwa 7 Fußminuten von der Innenstadt entfernt. Es hat uns sehr gut gefallen. Mehr Eindrücke im Film "von Berlin-Köpenick bis Eisenhüttenstadt" (im Moment noch in Arbeit (-:  )   und mehr Bilder hier: 

Müllrose

Der Anleger im Erholungsort Müllrose wird von einem super netten Ehepaar betreut. Ihnen gehört auch die Bootsvermietung Schlaubetal. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Trotzdem hat es uns am nächsten Tag weiter Richtung Oder gezogen. 

Eisenhüttenstadt - Fürstenberg

Fürstenberg gehört zu Eisenhüttenstadt und ist von Berlin kommend, nach der Schleuse Eisenhüttenstadt.

Der Ort hat nur wenig Geschäfte, bis nach Eisenhüttenstadt sind es ca. 5 Km über den Landweg.

Eine sehr herzliche freundliche Frau hat mir hier ganz spontan Ihre Hilfe angeboten, und mich zur Post gefahren. Einfach so als sie mitbekommen hat, dass ich mich nach dem Weg erkundigt habe (5km). Es war eine der Begegnungen, die man nicht vergisst.

An dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür und viele Grüße nach Fürstenberg!

Frankfurt an der Oder / Slubice

Unsere erste Tagestour auf der Oder machten wir bis nach Frankfurt, bzw. Slubice (auf polnischer Seite der Oder).

 

Die erste Nacht haben wir am Anleger in Slubice (gegenüber von Frankfurt, durch eine Brücke verbunden) verbracht. Nur 200 Meter vom Anleger befindet sich eine der unzähligen Tankstellen in Slubice. Außerdem merkt man, dass das eine Grenzstadt ist. Zigarettenläden überall und mit Euros bezahlen ist auch kein Problem. Also haben wir gleich für Stephan Zigaretten gekauft. Kosten ja nur halb so viel wie auf der deutschen Seite der Oder. (-:

In der Touristeninfo in Frankfurt an der Oder bekommt man einen außergewöhlich guten Service geboten. Wir haben hier zum Beispiel den Tipp bekommen, dass Frankfurt einen sehr schönen neuen Hafen hat. Den Winterhafen. Warum dieser so heißt - keine Ahnung. Am nächsten Tag sind wir hin gefahren und haben dort noch eine Nacht verbracht. Ein wirklich sehr ruhiger, erholsamer Ort mitten in der Natur und doch nur einen kurzen Fußmarsch von der Stadt entfernt. Mehr darüber in unserer Hafenbeschreibung. 

Kienitz an der Oder  -  Mitten im Oderbruch

Wir haben eine aufregende und zugleich schöne Fahrt hinter uns. Die Natur an der Oder ist wirklich noch herrlich. 

Leider hatte die Oder Niedrigwasser - und unterm Kiel hatten wir immer wieder nur 20 oder 10 cm Wasser. Puh. 3x Grundberührung. 

Umso schöner, als endlich die Warthe in die Oder mündete und wir 1 bis 2 Meter unterm Kiel hatten. Ab da konnten wir die Landschaft genießen. Aber seht selbst in unserem Film (-:

Kienitz hat uns sehr gut gefallen. Mitten im Oderbruch. Also diese Ecke von Deutschland kannte ich noch nicht, und ehrlich gesagt, hab ich auch nicht geglaubt, dass es in Deutschland noch so ein naturbelassenes Gebiet gibt. Also da hat wohl die Grenze und die damalige DDR dazu beigetragen. Hat eben alles was Positives und was Negatives...

Die Tiere haben die ganze Nacht "gesungen", für mich klang selbst das Quaken der Frösche wie Musik. Und einen solchen Sternenhimmel hab ich zuletzt in Michigan, USA gesehen. Dort in "the middle of nowhere" (in der Mitte von Nirgends") wie die Leute die Gegend bezeichnen und kein irdisches, künstliches Licht das Leuchten der Sterne stört. 

Stolpe an der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstrasse

Da der Oder Pegel weiterhin am Sinken war, sind wir von der Oder zur Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße gewechselt. Hier gibt es viele Häfen. Leider hat die Alarmlampe für Wasser gepiepst, obwohl Wasser aus dem Auspuff kam. 

Also in den nächsten Hafen gefahren - Impeller gewechselt (war kaputt) und weiter gefahren. 

Den Ölwechsel haben wir ja schon in Müllrose gemacht. Leider hat die Alarmlampe danach nicht aufgegeben weiterhin Alarm zu machen. 

Da hier sowieso weit und breit keine Werft ist, haben wir es erst mal ruhen lassen und ich bin zur ehemaligen Burg Stople "gewandert" (haha  600 Meter - aber der erste Berg seit ich aus Überlingen weg bin). Ein gigantischer Ausblick auf das Odertal. 

Schwedt an der Oder

Von Stolpe nach Schwedt an der Oder sind wir gaaanz früh los gefahren und wurden mit wundervollem Frühnebel belohnt. Eine gigantische Fahrt. Nach nur 1,5 Stunden waren wir schon in Schwedt. 

Der Hafen dort und die Stadt haben uns sehr gut gefallen. Aus der ehemaligen Plattensiedlungs-Stadt wurde eine schöne, grüne Stadt.