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Sommerboot1 

 

 

Schön, dass du da bist!

Unsere Zeit mit Mo

Leider konnte die Operation ihn nicht mehr retten, wahrscheinlich kam sie nach vier Tagen auch zu spät. Trotzdem möchten wir allen noch mal danken, die uns dabei unterstützt haben, wo viel wie möglich zu machen. 

In den letzten Monaten ist er wirklich für uns wie ein Sohn geworden. Jeder, der Kinder hat, weiß was ich meine. Jeden Morgen geschrieben, geguckt, ober er rechtzeitig zur Schule fährt, abends immer telefoniert und über alle kleinen Probleme gesprochen.

Was haben wir die letzten zwei Monate mit eurer Hilfe geschafft:

Wir haben das Medizinstudium für ein Jahr bezahlt. Wir haben ihm einen Roller finanziert, damit er zur 25 km entfernten Schule kommt. Mo war ja als ältester Sohn verpflichtet, die Rolle seines verstorbenen Vaters zu übernehmen und hatte die Verantwortung für seine Mutter und die sieben jüngeren Geschwister, weshalb es für ihn nicht in Frage kam, in der 25 km entfernten Stadt zu wohnen, wo die Universität ist. 

Wir haben die Schulbücher finanziert, Medikamente nach Gambia geschickt und Stephan hat sogar seine Solar-Powerbank geopfert, damit er im Dorf sein Handy aufladen kann. Mo konnte ein gebrauchtes Handy kaufen, da bei seinem die Scheibe gebrochen war. 

Seine Mutter bekam 50 € monatlich als Unterstützung für Lebensmittel für seine kleinen Geschwister und ihren größten Traum, ein solarbetriebenes Radio, damit sie Musik hören können. 

Wir haben das erste Haus mit einer 180 Watt Solarplatte versorgt und einem Stromumwandler. Das erste elektrische Licht war für Mama das Größte; die extra ihre Schlafenszeit geändert hat, damit sie nachts wach ist, um die Lampe anmachen zu können. 

Wir haben einen Zahnarztbesuch finanziert

...und manch sehnlichsten Wunsch nach Cornflakes und Milch

...Arztbesuch und Medikamente für zwei Geschwister mit Malaria möglich gemacht.

Die erste solarbetriebene Tiefwasserpumpe wurde im Dorf angeschlossen, um die Gemüsebeete zu bewässern. 

Mo war so stolz auf seine ersten Klausuren beim Studium

Wir haben die Ausbildung für ein Jahr für zwei seiner jüngeren Brüder zum Tischler und Elektriker finanziert. 

Wir haben in der Stadt, wo die Ausbildungen stattfinden eine kleine Wohnung für sie für 12 € Miete im Monat angemietet und für ein Jahr bezahlt. 

Mo konnte sich Anziehsachen und Schuhe für die Schule kaufen. 

Die Schulspeisung für alle drei war für ein Jahr gesichert. Immerhin 20 Cent pro Person und Tag - lach

Wir haben Mo´s Führerschein finanziert und darauf bestanden, dass er sich einen Helm kauft und immer benutzt, was er an dem letzten Tag leider nicht getan hat. 

Ich weiß noch, dass im Stephan am letzten Tag extra noch geschrieben hat: "Nimm eine Jacke mit, es wird heute wolkig bei euch". Jetzt macht er sich Vorwürfe,, dass er nicht lieber geschrieben hat "denk an den Helm!".

Es waren noch viele andere Kleinigkeiten, die auch dank Eurer Spende ermöglicht wurden. Kurzgesagt unsere Gedanken und unser Herz waren in den letzten Monaten mehr in Gambia als in Deutschland. Wir finden es so traurig, dass Mo seinen Traum nicht mehr verwirklicht hat, Arzt zu werden und in seinem Dorf seinen Leuten helfen zu können. 

Und wir wissen auch, dass die Menschen in Gambia ein ganz anderes denken haben als wir; und nicht immer alles sofort passieren kann, wie Stephan es sich vorgestellt hat. 

Aber was jetzt im Moment passiert, verletzt mich zutiefst. Seine Mutter wirft uns vor, dass sie ihren Sohn verloren hat, weil das nicht passiert wäre, wenn wir nicht das Studium finanziert hätten und hm auch keinen Roller gekauft hätten. 

Und genauso der nächst jüngere Sohn, der jetzt die Rolle des Vaters übernehmen muss, um für seine Mutter und seine jüngeren Geschwister zu sorgen. 

Ich kann nur sagen, dass wir wirklich alles von Herzen getan haben, um ihnen zu helfen und auch wenn ich vor ein paar Jahren mich wegen dieser Dinge absolut schuldig gefühlt hätte, so bin ich heute nur traurig darüber und irgendwie auch enttäuscht.

Wir haben uns entschlossen, etwas abzuwarten, ob ihre Äußerungen nur aus der momentanen tiefen Trauer entstehen oder wirklich so gemeint sind.

Wenn jetzt noch etwas über bleibt, werden wir es wahrscheinlich erstmal an die offizielle Gambia Hilfe überweisen. Warten wir ab, was kommt. 

Zum Schluss noch mal ein paar Überweisungsbestätigungen nach Gambia.

Auf Wiedersehen Mo!

26. Januar 15:00 Uhr

Vielen Dank für eure vielen Spenden! Wir hätten nie damit gerechnet, dass sie Spendenbereitschaft so groß ist. Die Kosten für den Flugtransport in den Senegal und die Operationskosten sowie der Krankenhausaufenthalt sind gedeckt, so dass keine weiteren Spenden mehr nötig sind. Im Gegenteil, es besteht sogar ein Überschuss, den wir im Moment noch nicht genau übersehen können. Unsere Überlegung ist, diesen Überschuss prozentual an die Spender zurück zu überweisen. Wir arbeiten daran, es kann aber etwas dauern, bis wir den genauen Überblick haben. Vielen vielen Dank für Eure Spenden von Herzen!
Dunja, Stephan und Gabriele

 

26. Januar 1:35 Uhr

Es ist Sonntag Morgen 1.35 Uhr, die letzte Nacht haben wir drei gar nicht geschlafen und endlose Telefonate geführt und Emails geschrieben, um einen Transport mit dem Flugzeug für Mo von Gambia in den Senegal nach Dakar zu organisieren. Das hätten wir nie ohne Eure Spenden geschafft. Morgen Früh geht es los. Der Flug inklusiver ärztlicher Betreuung und Krankenschwester ist gebucht.       Schaut euch dieses Bild an, das ist aus dem Krankenhaus in Banjul. Ohne Geld läuft gar nichts. Aber Gott sei dank haben wir das ja jetzt für den Flug zusammen. In Dakar gibt es eine neurologische Universitätsklinik, wo er hin geflogen wird. Die haben dort dann auch einen Computertomographen. Die bisherige Diagnose, abgesehen von den verschiedenen Brüchen ist hauptsächlich die Kopfverletzung mit deutlich erhöhtem Hirndruck. Und wer sich ein bisschen mit diesen Erkrankungen auskennt, weiß ja, dass eigentlich jede Minute zählt. Gott sei dank ist er aufgewacht, aber nicht ansprechbar und so hoffen wir, dass am Ende alles gut wird. Vielen vielen Dank für eure bisherigen Spenden Es hat uns besonders beeindruckt, wieviel kleine Spenden gekommen sind, die sich zu einer größeren Summe addiert haben. Also von Herzen vielen vielen Dank an Alle! Und seid froh, dass wir in Deutschland krankenversichert sind. Eure Dunja, Stephan und Gabriele

Warum so viele Afrikaner nach Europa wollen - willst du mehr darüber wissen?

Unser neues Buch:

Vom Morgenrot zur Abenddämmerung - 7 Wochen mit dem Boot zu zweit auf der Peene und dem Kummerower See

NEUERSCHEINUNG unser Buch "Vom Morgenrot zur Abenddämmerung - 7 Wochen mit dem Boot zu zweit auf der Peene und dem Kummerower See"

 

Vom Leben auf dem Boot zu zweit. Dies ist die Fortsetzung der Verwirklichung unseres Traumes zu zweit auf einem Boot zu leben. Es beschreibt einen siebenwöchigen Reisebericht über die Peene und den Kummerower See, mit den Beschreibungen unserer Lieblingsorte und Plätzen sowie vielen kleinen Erlebnissen und bleibenden Eindrücken unterwegs.

 

Buch in Taschenbuchformat (13,34 x 20,32 cm), 244 Seiten mit vielen Fotos in schwarz-weiß

 

Gruß 

Dunja und Stephan

 

Versand innerhalb Deutschland kostenlos. Die Versandkosten in die Schweiz und Österreich sind leider sehr gestiegen, daher müssen wir hier einen Versandkostenanteil von 2 € berechnen. 

Buch "Vom Morgenrot zur Abenddämmerung"

9,90 €

  • verfügbar
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Mit dem Boot auf der Peene - dem Amazonas des Nordens

Im April ging es los - endlich! Von Stralsund, wo wir überwintert haben, auf dem Strelasund Richtung Greifswalder Bodden, über den Peenestrom zur naturbelassenen Peene. In unseren Filmen bei YouTube berichten wir ausführlich darüber. 

Unser Fazit: für Naturliebhaber lohnt es sich wirklich, die Peene zu bereisen. Hier ein paar Eindrücke: 

Unsere neuesten Filme:

Wir freuen uns sehr über eure Kommentare. Wenn ihr unseren YouTube Kanal abonniert, erhaltet Ihr eine Nachricht, wenn wir einen neuen Film veröffentlicht haben.

Viel Freue beim Schauen!

Dunja & Stephan

PS: unsere anderen Filme findet ihr hier auf unserer Internetseite oder bei YouTube. 

Unser Winter auf dem Boot

Zum erstem Mal verbringen wir dieses Jahr nicht nur den Sommer, sondern auch den Winter auf dem Boot. Es ist wie ein kleines Abenteuer für uns und unser Boot "Jonathan", denn dieses brauchte ja auch noch die entsprechende Ausrüstung für kalte Wintertage.

Zur Sicherheit haben wir dann ja auch unsere kleine WG-Wohnung in Stralsund, die uns zur Zeit aber nur mit Badezimmer und Waschmaschine dient. Es ist halt einfach schön, auf dem Wasser zu sein. 

Die Bootswände hat Stephan isoliert und mit Kork überklebt. Die Fenster sind für den Winter verkleinert. Mit durchsichtiger Folie sind auch die Fenster isoliert. Echt gemütlich. 

Das ist unsere Heizung an Bord - eine 5 KW Dieselheizung aus China mit 4 Ausgängen. Den Luftansaug-Schlauch hat Stephan an den Luft-Pilz angeschlossen, so dass wir auch immer Frischluft haben. Die Heizung ist sehr sparsam mit ca. 0,2 Liter Diesel pro Stunde. Mit einer digitalen Steuerung kann man sogar eine bestimmte Uhrzeit einstellen, wann sie morgens automatisch einschaltet. 

Für kalte Tage haben wir zusätzlich Infrarotlicht und eine Kuschel-Heizdecke.

Luftansaugschlauch unserer Heizung - immer frische Luft an Bord

Auf die Isolierung haben wir Kork verklebt, die Fenster wurden zu Doppel-Scheiben-Fenstern mit Klarsichtfolie. 

Das Wasser am Steg ist wegen Frostgefahr abgestellt, und unser Vorrats-Wasser-Tank ist auch leer. So holen wir immer mit Kanistern Wasser. Zu Beginn ist mir erst mal wieder aufgefallen, wie schnell man sich doch an Annehmlichkeiten (wie fließendes Wasser an Bord) gewöhnt, und es als Selbstverständlich voraus setzt, ohne dankbar dafür zu sein. Deshalb war dies mal wieder eine Lehre für mich, dankbar zu sein für das was man hat, denn es könnte plötzlich, ohne Vorwarnung, weg sein.  

Auf unserem Segelboot hatten wir schließlich überhaupt keinen Frisch-Wassertank und zu Beginn auf dem Motorboot habe ich mich wochenlang fast jeden Tag so sehr über das fließende Wasser an Bord gefreut und ich war sehr dankbar dafür. Und dann? Wurde es wohl selbstverständlich für mich...und die Dankbarkeit war dahin...    Glaube nicht, dass das der richtige Weg ist und habe mir fest vorgenommen, täglich dankbar zu sein für die Dinge, die in meinem Leben sind. 

Dunja

Nun haben wir auch eine Mikrowelle um  mal schnell ein Essen warm zu machen. 

Stephans neue selbst gebaute Schubladen in der Küche. Echt praktisch.

Wir wünschen euch allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Gestern haben wir unser Boot geschmückt. 

Unser erstes Weihnachten an Bord

Wir wünschen euch ein gesegnetes Jahr

2019

Feuerwerk am Hafen Stralsund. Hier findet das Feuerwerk schon um 18:30 Uhr statt. 

Überreste von 2018 am Hafen von Stralsund

Hochwasser am Querkanal

2.Januar 2019.  Das Hafenbecken droht über zu laufen - und ist dann auch übergelaufen, wie ihr in unserem Film sehen könnt. 

 

Aktuelles

Wir freuen uns über die aktuellen Beiträge im  Seereise Magazin und in der Ostseezeitung. 

Download
Ostseezeitung vom 3.12.2018
Hier könnt ihr den Artikel aus der Ostseezeitung herunterladen und lesen.
Hausboot JONATHAN - OZ v. 3.12.2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.1 MB

Da sind wir wieder - angekommen in Stralsund - bei herrlichem Wetter. Was für ein toller Herbst. 

Lesung im November im Rügener Inselgenuss

Oben seht ihr ein Foto von unserer Lesung im Rügener InselGenuss bei Frau Zöllmann im November 2018

Die Buchmesse in Ahrenshoop

Vom 4. - 7. Oktober 2018 waren wir auf der Buchmesse in Ahrenshoop, um unsere mittlerweile 4 Bücher vorzustellen. 

 

Gleichzeitig war diese Buchmesse für mich mit meiner ersten Lesung verbunden, bei der ich Gott sei Dank mit tatkräftiger Hilfe von Gabriele (die kennt ihr ja schon) unterstützt wurde. Begonnen hat mein Laufbahn als Autorin ja mit dem Buch "7 Monate auf dem Segelboot durch Mecklenburg-Vorpommern"

Das unglaubliche Interesse an diesem Buch, die vielen Emails, Fragen und nicht zuletzt die Verkaufszahlen dieses Buches, führten zu dem Buch "Wohin das Boot uns trägt", was praktisch die Fortsetzung unseres Traumes, beziehungsweise unserer Reise ist. In diesem Buch geht es schwerpunktmäßig auch um die Erkenntnisse, die für mich durch das Zusammenleben auf dem Boot zu zweit entstanden sind und gleichzeitig um den Wechsel von unserem Segel- zu einem Motorboot und den Reisebericht von Brandenburg über die Oder, die Insel Usedom, Rügen und die Boddengewässer Fischland-Darß-Zingst.

Die immer wieder gestellte Frage, wie man denn jemand findet, mit dem man seinen Traum verwirklichen kann, führte dann schließlich zu dem Buch "Mein Weg zur Liebe", wo ich genau diesen Weg beschreibe mit allen Schwierigkeiten, Höhen und Tiefen, die dazu gehören. Dass dieser Weg zu einem Happy End führte, muss ich ja nicht extra erwähnen. 

 

 

Die jetzige Neuerscheinung "Vom Leben auf dem Boot zu zweit und was ich daraus gelernt habe" trägt auf dem Cover ja deutlich den Hinweis, dass es kein Buch für Segler ist (wobei ich natürlich nicht ausschließen will, dass es auch für den ein oder anderen Segler geeignet ist), beschreibt einen wunderschönen Tag, einen Segeltörn von der Insel Rügen zu einem Ankerplatz an der Südspitze von Hiddensee, der von uns zu einem unserer Lieblingsplätze auf unserer Reise geworden ist. Es beschreibt die Erfahrungen und Erlebnisse zu zweit auf einem Segelboot und die Erfahrungen und Erkenntnisse daraus und wie ich sie in mein gesamtes Leben übertragen habe. Eine Bilanz der letzten 2,5 Jahre. Die Erkenntnis, wie wenig man im Leben braucht, um wirklich glücklich zu sein und warum man nicht zu lange warten darf, seinen Traum zu verwirklichen. 

Gestern bei unserer Lesung war ich so aufgeregt, wie schon lange nicht mehr. Es ist doch etwas anderes, ob man an seinem Schreibtisch sitzt und seine Gedanken zu Papier bringt, oder diese vor einem größeren Publikum in Worte fassen muss. Es ist schon erstaunlich, dass es noch nicht all zu lange her ist, und ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, dass sich Menschen für das interessieren, was ich zu sagen habe und es freut mich wirklich riesig und irgendwie ist es für mich auch ein absolutes Bedürfnis und ein Herzenswunsch allen Menschen nahe zu legen, Ihre Träume nicht zu lange aufzuschieben, die Dankbarkeit, dass wir letztendlich diesen Entschluss gefasst haben, unseren Traum in die Tat umzusetzen und die heutige Bilanz, diesen Entschluss nach 2,5 Jahren nicht ein Mal bereut zu haben, ist der Motor und der Antrieb, durch meine kleinen Bücher euch daran teilhaben zu lassen.

Und so führt es auch heute dazu, dass ich euch ein paar Bilder von der Buchmesse hier einstelle. Also noch Mal vielen Dank an euch alle für euer Interesse, euren lieben Worte und eure Emails und natürlich auch dafür, dass ihr die Bücher gekauft habt, denn dadurch kann unser Traum auch im nächsten Frühling weiter gehen. Was sage ich da? Im nächsten Frühling? Nein, heute ist der 8. Oktober 2018 und wir haben uns für diesen Winter vorgenommen so lange es irgend geht, die Zeit auf dem Boot zu verbringen.

Dieser Sommer war ein Traum!

Und mir fehlt im Moment die Vorstellung, dass es überhaupt wieder richtig kalt werden könnte. Und für den Fall, dass es möglich wird, haben wir schon vor einer Woche einen künstlichen Weihnachtsbaum bestellt. Also bis demnächst, bleibt alle schön gesund, 

Eure Dunja & Stephan

Stephan und Dunja on tour

Dunja Bruder und Stephan Havemann am Bodensee
In Kressbronn am Bodensee

Die Zeit ist für jeden die gleiche - die Frage ist nur wie man sie nutzt.

Mein Traum war es schon immer, eine zeit auf dem Segelboot zu verbringen und auf der Ostsee zu segeln. leider habe ich nur ein segelschein für den Bodensee und den binnenbereich. Und alleine würde ich glaube diese fahrt sowieso nicht machen

Stephan hat ja durch einen Zeckenbiss eine Borreliose bekommen und ist dadurch nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Außerdem hat er den Küstenschifferschein.

 

Ich glaube, dass wir ein gutes Team auf dem Segelboot werden. Er will sowieso in den Norden (auch weil er Angst vor neuen Zeckenattacken im Süden hat).

 

Also werden wir unsere Wünsche gemeinsam verwirklichen.

Mein erster Gedanke war eigentlich auszusteigen.

Aussteigen aus dem Stress.

Aussteigen aus den Gewohnheiten.

Aussteigen aus den Verpflichtungen.

Der zweite Gedanke war Einsteigen ins Leben.

Gibt es halbe Sachen?

Ich habe es versucht. Mehr Zeit nehmen, weniger Arbeiten.

Es hat einfach nicht funktioniert.

Alles was ich mir anschaffe führt unweigerlich auch zu Folgekosten.

Also erst alles los lassen.

Das Ziel ist monatlich mit 1000 Euro zu leben. Na dann schauen wir mal ob das funktioniert.

Stephan hat ja sowieso nur eine kleine Arbeitsunfähigkeitsrente, und ich werde mit dem was ich gespart habe wohl eine Zeit auskommen. Dann werde ich wieder arbeiten. Schauen wir mal...


Salomon beschreibt in der Bibel unter Prediger die Erkenntnisse seines Lebens. 

Hinter jedem Tun und Handeln schreibt er, dass alles nur ein Haschen nach Wind gewesen ist.

Hätte ich ihn getroffen, hätte ich ihm gesagt, er solle einfach mehr segeln gehen, dann wäre er zu dem gleichen Ergebnis gekommen - nur ohne seine ganze Anstrengung.

 

Jipieeeehhhh! Das Buch "7 Monate auf dem Segelboot in Mecklenburg-Vorpommern" mit Törnbeschreibungen und vielen persönlichen Erlebnissen, angefüllt mit unseren schönsten Fotos, ist erschienen!

 

 Die Taschenbuchausgabe könnt ihr hier in unserem Shop bestellen.

Bei Amazon könnt ihr die Gratis-Leseprobe  und das Buch als Kindle-Edition - herunterladen.

Wir sind ganz stolz auf unser erstes Buch und würden uns freuen, wenn ihr diesen Link teilt. Wir freuen uns auf eure Kommentare und Rezessionen (-:

Eure Dunja und Stephan